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Österreichischer Bob- und Skeletonverband

Eduard-Bodem-Gasse 6 / 3. OG
A-6020 Innsbruck

Vom Eiskanal auf den Heldenplatz: Großer Andrang beim ÖBSV

Vom Eiskanal auf den Heldenplatz: Großer Andrang beim ÖBSV

Innsbruck, 

28. September 2026

Bob und Skeleton zum Angreifen und Ausprobieren: Bei der Jubiläumsausgabe des Tag des Sports verwandelte sich auch die ÖBSV-Pagode auf dem Wiener Heldenplatz acht Stunden lang in einen Treffpunkt für Sportfans. Zahlreiche Athlet:innen des Verbandes betreuten die Anschubbahn im Schichtbetrieb und brachten die Faszination ihrer Sportarten direkt zu Kindern und Erwachsenen. Insgesamt strömten laut Veranstalter rund 250.000 Besucher:innen zum 25. Tag des Sports.

Von den ersten Stunden am Vormittag bis zum Veranstaltungsende um 18 Uhr herrschte am Samstag reger Betrieb. Bei Sonnenschein und Temperaturen um 22 Grad wurde das Areal zwischen Hofburg und Heldentor zur großen Sportarena – und mittendrin präsentierte sich der Österreichische Bob- und Skeletonverband.

Markus Treichl, Katrin und Henning Beierl, Nicola Pichler, Jakob Mandlbauer, Leo Sares, Adam Wiener, Kristian Huber, Annia Unterscheider, Martin Bertschler, Daiyehan Nichols-Bardi, Alexander Schlintner sowie Samuel und Benjamin Maier teilten sich die Betreuung der ÖBSV-Station im Schichtbetrieb. Ebenfalls vor Ort waren ÖBSV-Präsident Gerhard Rainer und Skeleton-Nationalteamtrainer Michael Grünberger.

Anschieben statt nur zuschauen

Besonders die Anschubbahn erwies sich einmal mehr als Anziehungspunkt. Hunderte Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, selbst in den Bob zu steigen und sich am Anschub zu versuchen. Die ÖBSV-Athlet:innen halfen, erklärten und beantworteten Fragen – und machten eine Sportart unmittelbar erlebbar, die normalerweise an einen Eiskanal gebunden ist.

Genau darin liegt für ÖBSV-Präsident Gerhard Rainer ein besonderer Wert der Veranstaltung.

„Für die Sichtbarkeit unserer Sportarten ist der Tag des Sports enorm wertvoll. Bob und Skeleton erlebt man normalerweise im Eiskanal oder im Fernsehen. Hier können wir die Faszination direkt zu den Menschen bringen. Wenn man sieht, wie viele Kinder, aber genauso Erwachsene in den Bob steigen, Fragen stellen und selbst einmal anschieben wollen, merkt man, welche Begeisterung diese Sportarten auslösen können“, sagt Rainer.

Ein Teil des ÖBSV-Teams war an diesem Tag gleich mehrfach gefragt. Samuel und Benjamin Maier, Katrin Beierl und Markus Treichl wechselten zwischenzeitlich zum Stand des Österreichischen Olympischen Comités und schrieben dort gemeinsam mit zahlreichen weiteren Olympia-Stars fleißig Autogramme.

250.000 feiern 25 Jahre Tag des Sports

Die Dimension der Jubiläumsausgabe war beeindruckend: Rund 250.000 Besucher:innen kamen laut Veranstalter auf den Heldenplatz. Kinder, Jugendliche und Erwachsene konnten zahlreiche bekannte und weniger bekannte Sportarten ausprobieren und Österreichs Spitzensportler:innen persönlich treffen.

Auch die Ehrungen bekamen zum 25-jährigen Jubiläum einen größeren Rahmen. Rund 300 erfolgreiche Athlet:innen aus etwa 30 Verbänden wurden auf einer eigenen Bühne vor dem Heldentor ausgezeichnet. Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt brachte die Idee hinter der Veranstaltung auf den Punkt: Sport solle „sichtbar, zugänglich und unmittelbar erlebbar“ werden.

Ein Anspruch, der sich an der ÖBSV-Anschubbahn den ganzen Tag über beobachten ließ.

Treffpunkt der österreichischen Sportfamilie

Für den Verband bietet der Tag des Sports aber noch eine zweite wichtige Ebene. Neben den Fans kommen auf dem Heldenplatz Athlet:innen, Trainer:innen, Verbände, Sportorganisationen, Politik und Funktionär:innen zusammen.

Sportminister Andreas Babler und Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt besuchten ebenso die Bob- und Skeleton-Pagode. Mit ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer und zahlreichen weiteren Vertreter:innen des österreichischen Sports bot der Tag zudem viele Gelegenheiten für persönliche Gespräche.

„So ein Tag ist natürlich auch für das Netzwerken innerhalb der österreichischen Sportfamilie wichtig. Hier treffen in wenigen Stunden Athleten, Verbände, ÖOC, Sportpolitik und Menschen aus vielen Institutionen zusammen, mit denen wir das ganze Jahr über zusammenarbeiten. Dieser persönliche Austausch ist durch nichts zu ersetzen“, betont Rainer. „Gleichzeitig dürfen wir gemeinsam mit unseren Athletinnen und Athleten unseren Sport präsentieren. Diese Kombination macht den Tag des Sports für uns so wertvoll.“

Nach acht Stunden endete die 25. Ausgabe um 18 Uhr. Die Bob- und Skeleton-Athlet:innen hatten da bereits unzählige Anschubversuche begleitet, Autogramme geschrieben, Fragen beantwortet und für Fotos posiert.

Der nächste Termin steht bereits fest: Am 25. September 2027 soll sich der Heldenplatz beim 26. Tag des Sports wieder in Österreichs größten Sportplatz verwandeln.