Beierl nimmt WM-Medaille ins Visier

Innsbruck,
01. Oktober 2026
Katrin Beierl blickt nach schwierigen Monaten wieder mit voller Zuversicht nach vorne. Nach zwei Operationen am Fuß und ihrem bemerkenswerten neunten Platz bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d’Ampezzo (ITA) ist die österreichische Bob-Pilotin wieder fit und bereit für die neue Saison. Beim Tag des Sports auf dem Wiener Heldenplatz sprach die dreifache Olympiateilnehmerin am Stand des Österreichischen Olympischen Comités über ihre Rückkehr, die kommenden Höhepunkte und ihr großes Ziel: die Weltmeisterschaft 2027 in Lillehammer.
„Mittlerweile geht es mir wieder gut. Die Zeit dazwischen war ein bisschen wild, aber nach der zweiten Operation hat alles gepasst. Die Leistung ist wieder da und ich bin ready, dass die Saison losgehen kann“, sagt Beierl, die unmittelbar von Trainingstagen in Berchtesgaden nach Wien gekommen war.
Olympia zwischen Fußbruch und besonderem Heimkommen
Drei Olympische Winterspiele hat Beierl mittlerweile erlebt – und jedes davon auf völlig unterschiedliche Weise. Nach ihrer Premiere 2018 und den von der Corona-Pandemie geprägten Spielen 2022 wurde die jüngste Olympia-Teilnahme für die Niederösterreicherin zu einer besonderen Herausforderung. Nur wenige Tage vor den Bewerben musste sie am Fuß operiert werden. Dennoch schaffte sie es rechtzeitig zurück und belegte trotz der schwierigen Vorbereitung Rang neun.
„Es wäre für mich am schlimmsten gewesen, nach dem Bruch zuschauen zu müssen, während die anderen starten“, erinnert sich Beierl. Umso mehr genoss sie es, Familie und Freunde wieder unmittelbar an ihrer Seite zu wissen. „Nach den Spielen in China war es diesmal ein richtig schönes Heimkommen. Dass die ganzen
Freunde und die Familie zuschauen konnten, war richtig cool.“
Inzwischen ist die gesundheitlich schwierige Phase abgehakt. Zwei Operationen waren notwendig, die zweite folgte nach den Olympischen Spielen. Mittlerweile kann die 33-Jährige wieder ohne Einschränkungen trainieren.
Königssee und Lillehammer als große Saisonziele
Die Vorbereitung auf den kommenden Winter läuft bereits auf Hochtouren. Zuletzt absolvierte Beierl intensive Trainingstage in Berchtesgaden. Besonders freut sich die Bob-Pilotin auf die Rückkehr der Bahn am Königssee in den internationalen Kalender. Nach der schweren Beschädigung durch das Unwetter 2021 wurde die traditionsreiche Kunsteisbahn wieder aufgebaut. „Der Königssee ist nach der langen Unterbrechung wieder zurück im Programm. Das wird für mich persönlich ein echtes Highlight“, sagt Beierl.
Der sportliche Fokus liegt jedoch auf der Weltmeisterschaft 2027 in Lillehammer. Die norwegische Olympiabahn zählt zu jenen Strecken, auf denen sich Beierl besonders wohlfühlt. Entsprechend ambitioniert formuliert sie ihr Ziel: „Die Bahn taugt mir und liegt mir hoffentlich nach wie vor ganz gut. Zumindest in einer der beiden Disziplinen wäre eine Medaille schon ganz cool. Das ist definitiv mein Ziel für diese Saison, und darauf werden wir gut hinarbeiten.“
Eine neue Aufgabe hat die dreifache Olympiateilnehmerin mittlerweile auch abseits der Bobbahn übernommen. Beierl wurde in die neu aufgestellte Athlet:innenkommission des Österreichischen Olympischen Comités gewählt. „Es ist eine super Ehre für mich, auch beim ÖOC Teil davon sein zu dürfen. Wir sind gerade erst am Start und wollen schauen, dass wir in unserer Amtszeit einige Dinge anpacken können.“
Beim Tag des Sports nutzte Beierl schließlich auch die Gelegenheit, ihren Sport einem breiten Publikum näherzubringen. Zahlreiche Besucher:innen versuchten sich am Heldenplatz selbst beim Anschieben. Ihre Botschaft an den Nachwuchs fällt dabei ebenso einfach wie persönlich aus: „Egal, welche Sportart man macht und auf welchem Leistungsniveau: Wenn man sich ein Ziel setzt, dranbleibt und einfach nicht aufgibt, dann geht das, glaube ich, meistens ganz gut aus.“
„Mittlerweile geht es mir wieder gut. Die Zeit dazwischen war ein bisschen wild, aber nach der zweiten Operation hat alles gepasst. Die Leistung ist wieder da und ich bin ready, dass die Saison losgehen kann“, sagt Beierl, die unmittelbar von Trainingstagen in Berchtesgaden nach Wien gekommen war.
Olympia zwischen Fußbruch und besonderem Heimkommen
Drei Olympische Winterspiele hat Beierl mittlerweile erlebt – und jedes davon auf völlig unterschiedliche Weise. Nach ihrer Premiere 2018 und den von der Corona-Pandemie geprägten Spielen 2022 wurde die jüngste Olympia-Teilnahme für die Niederösterreicherin zu einer besonderen Herausforderung. Nur wenige Tage vor den Bewerben musste sie am Fuß operiert werden. Dennoch schaffte sie es rechtzeitig zurück und belegte trotz der schwierigen Vorbereitung Rang neun.
„Es wäre für mich am schlimmsten gewesen, nach dem Bruch zuschauen zu müssen, während die anderen starten“, erinnert sich Beierl. Umso mehr genoss sie es, Familie und Freunde wieder unmittelbar an ihrer Seite zu wissen. „Nach den Spielen in China war es diesmal ein richtig schönes Heimkommen. Dass die ganzen
Freunde und die Familie zuschauen konnten, war richtig cool.“
Inzwischen ist die gesundheitlich schwierige Phase abgehakt. Zwei Operationen waren notwendig, die zweite folgte nach den Olympischen Spielen. Mittlerweile kann die 33-Jährige wieder ohne Einschränkungen trainieren.
Königssee und Lillehammer als große Saisonziele
Die Vorbereitung auf den kommenden Winter läuft bereits auf Hochtouren. Zuletzt absolvierte Beierl intensive Trainingstage in Berchtesgaden. Besonders freut sich die Bob-Pilotin auf die Rückkehr der Bahn am Königssee in den internationalen Kalender. Nach der schweren Beschädigung durch das Unwetter 2021 wurde die traditionsreiche Kunsteisbahn wieder aufgebaut. „Der Königssee ist nach der langen Unterbrechung wieder zurück im Programm. Das wird für mich persönlich ein echtes Highlight“, sagt Beierl.
Der sportliche Fokus liegt jedoch auf der Weltmeisterschaft 2027 in Lillehammer. Die norwegische Olympiabahn zählt zu jenen Strecken, auf denen sich Beierl besonders wohlfühlt. Entsprechend ambitioniert formuliert sie ihr Ziel: „Die Bahn taugt mir und liegt mir hoffentlich nach wie vor ganz gut. Zumindest in einer der beiden Disziplinen wäre eine Medaille schon ganz cool. Das ist definitiv mein Ziel für diese Saison, und darauf werden wir gut hinarbeiten.“
Eine neue Aufgabe hat die dreifache Olympiateilnehmerin mittlerweile auch abseits der Bobbahn übernommen. Beierl wurde in die neu aufgestellte Athlet:innenkommission des Österreichischen Olympischen Comités gewählt. „Es ist eine super Ehre für mich, auch beim ÖOC Teil davon sein zu dürfen. Wir sind gerade erst am Start und wollen schauen, dass wir in unserer Amtszeit einige Dinge anpacken können.“
Beim Tag des Sports nutzte Beierl schließlich auch die Gelegenheit, ihren Sport einem breiten Publikum näherzubringen. Zahlreiche Besucher:innen versuchten sich am Heldenplatz selbst beim Anschieben. Ihre Botschaft an den Nachwuchs fällt dabei ebenso einfach wie persönlich aus: „Egal, welche Sportart man macht und auf welchem Leistungsniveau: Wenn man sich ein Ziel setzt, dranbleibt und einfach nicht aufgibt, dann geht das, glaube ich, meistens ganz gut aus.“

